Wohnungsstation von ewers für Mehrfamilienhäuser und Gebäudekomplexe
Wir bieten Wohnungsstationen für Mehrfamilienhäuser, Wohnanlagen, Reihenhausanlagen und größere Gebäudekomplexe. Sie eignen sich besonders für Gebäude, in denen mehrere Einheiten zentral mit Wärme versorgt werden, die einzelnen Wohnungen oder Büros aber eine eigene Regelung für Heizung und Warmwasser benötigen.
Eine Wohnungsstation bringt die Wärmeversorgung direkt in die jeweilige Wohneinheit. Jede Wohnung erhält eine eigene Wärmeübergabe, eine separate Raumwärmeregelung und je nach Ausführung eine eigene Trinkwassererwärmung. So lassen sich Komfort, Hygiene und Abrechnung für jede Einheit getrennt betrachten.
Unsere Wohnungsstationen ergänzen unser bestehendes Portfolio an Nahwärmeübergabestationen und Fernwärmeübergabestationen. Sie sind eine passende Lösung, wenn Wärme zentral bereitgestellt wird, die Nutzung aber dezentral in den einzelnen Wohnungen oder Einheiten erfolgen soll.
Wohnungsstation Fernwärme: dezentrale Versorgung aus zentraler Wärme
Eine Wohnungsstation für Fernwärme verbindet zentrale Wärmeversorgung mit dezentraler Nutzung in der Wohnung. Ein zentraler Heizmittelstrang und ein Kaltwasserstrang versorgen die im Gebäude installierten Stationen. Die eigentliche Übergabe von Wärme und die Trinkwassererwärmung finden dann in oder nahe bei der jeweiligen Wohnung statt.
Das bringt mehrere Vorteile. Jede Wohneinheit kann die Raumwärme individuell regeln. Gleichzeitig wird Warmwasser im Durchfluss bereitgestellt, sobald es benötigt wird. Das unterstützt eine hygienische Trinkwassererwärmung in der Wohnung und kann helfen, lange Warmwasserleitungen im Gebäude zu vermeiden.
Gerade in Mehrfamilienhäusern ist diese Lösung interessant, weil zentrale Wärmeerzeugung und individuelle Nutzung miteinander verbunden werden. Die Wohnungsstation schafft damit eine klare Trennung zwischen zentraler Versorgung und wohnungsbezogenem Komfort.

Wärmeversorgung durch Wohnungsstationen: zentral vs. dezentral
Bei vielen Mehrfamilienhäusern wird die Wärme zentral erzeugt oder über Fernwärme beziehungsweise Nahwärme bereitgestellt. Die eigentliche Nutzung erfolgt jedoch in den einzelnen Wohnungen. Wohnungsstationen verbinden diese beiden Ansätze. Die Wärmeversorgung bleibt zentral, die Regelung und Trinkwassererwärmung erfolgen dezentral in der jeweiligen Einheit.
Unsere Wohnungsstationen eignen sich für Mehrfamilienhäuser, Bürokomplexe und Gebäudekomplexe mit zentraler Wärmeversorgung. Jede Einheit lässt sich separat mit Heizungswärme und Warmwasser versorgen. Ein Wärmezähler sowie Zähler für warmes und kaltes Wasser ermöglichen eine verbrauchsbezogene Abrechnung pro Haushalt oder Nutzungseinheit.
Im Vergleich zu komplett dezentralen Heizquellen, zum Beispiel einzelnen Thermen in jeder Wohnung, wird für die Wärmeerzeugung kein zusätzlicher Platz in jeder Einheit benötigt. Gleichzeitig bleibt der Vorteil der individuellen Regelung erhalten. Das macht Wohnungsstationen zu einer praktischen Lösung für Neubau, Modernisierung und Sanierung von Mehrfamilienhäusern.
Wohnungsstation Mehrfamilienhaus: Vorteile für Planung und Betrieb
In Mehrfamilienhäusern müssen Wärmeversorgung, Warmwasserbereitung, Abrechnung und Hygiene zuverlässig funktionieren. Eine Wohnungsstation kann diese Anforderungen in einer kompakten Einheit bündeln. Sie eignet sich besonders, wenn mehrere Wohnungen über eine gemeinsame Wärmeversorgung angeschlossen sind, aber jede Einheit individuell geregelt und abgerechnet werden soll.
Für Planer und Betreiber bietet dieses Konzept klare Vorteile. Die Wärme wird zentral bereitgestellt, während Raumwärme und Trinkwassererwärmung wohnungsbezogen erfolgen. Dadurch lassen sich Leitungswege für warmes Trinkwasser reduzieren und technische Funktionen gut auf die einzelnen Nutzungseinheiten verteilen.
Auch bei der späteren Abrechnung kann eine Wohnungsstation im Mehrfamilienhaus unterstützen. Durch integrierbare Zähler lassen sich Wärmeverbrauch sowie Warm- und Kaltwasser je Einheit erfassen. Wird die Station außerhalb der Wohnung, zum Beispiel in einer Wandmontagenische im Flur, installiert, können Zählerstände auch ohne Anwesenheit der Bewohner abgelesen werden.
So entsteht eine Lösung, die Komfort für Bewohner, Übersichtlichkeit für Betreiber und gute Planbarkeit für Fachplaner miteinander verbindet.
Was ist die 3-Liter-Regel?
Die 3-Liter-Regel ist im Zusammenhang mit der Trinkwasserhygiene wichtig. Sie beschreibt, ab wann bestimmte Leitungsvolumen bei Trinkwasserinstallationen besonders beachtet werden müssen. Relevant ist das zum Beispiel bei Anlagen, in denen sich mehr als 3 Liter Wasser in einer Rohrleitung zwischen Trinkwassererwärmer und Entnahmestelle befinden.
Wohnungsstationen können dabei helfen, die Trinkwassererwärmung näher an die Entnahmestelle zu bringen. Dadurch lassen sich Leitungswege verkürzen und Anforderungen an die Trinkwasserhygiene leichter berücksichtigen.
Gerade bei Mehrfamilienhäusern, größeren Wohnanlagen und Bürogebäuden sollte die Trinkwasserhygiene früh in der Planung beachtet werden. Eine dezentrale Wohnungsstation mit integrierter Frischwassertechnik kann hier eine passende Lösung sein.


Separate Abrechnung pro Wohnung
Ein Wärmezähler für die Heizung sowie Zähler für warmes und kaltes Wasser ermöglichen eine separate Abrechnung pro Wohnung. Das ist besonders in Mehrfamilienhäusern und Gebäudekomplexen wichtig, in denen verschiedene Nutzer oder Eigentümer ihren Verbrauch nachvollziehbar erfassen möchten.
Ist die Wohnungsstation außerhalb der Wohnung eingebaut, zum Beispiel in einer Wandmontagenische im Flur, können die Zählerstände auch in Abwesenheit der Bewohner abgelesen werden. Das erleichtert die Verwaltung und vereinfacht die regelmäßige Abrechnung.
Durch die Kombination aus Raumwärmeregelung, Trinkwassererwärmung und Zählertechnik wird die Wohnungsstation zu einer praktischen Lösung für den wohnungsweisen Betrieb in Mehrfamilienhäusern.
Steuerungslösungen und digitale Regelung ergänzen
Neben Wohnungsstationen können auch Steuerungs- und Regelungslösungen eine wichtige Rolle spielen. Sie helfen dabei, Wärmeverteilung, Raumwärmeregelung und Anlagenbetrieb zuverlässig zu steuern. Gerade in Gebäudekomplexen mit mehreren Einheiten ist eine durchdachte Regelung wichtig, damit die Wärmeversorgung gleichmäßig und bedarfsgerecht funktioniert.
Je nach Projekt können zusätzliche Mess- und Regelmodule sinnvoll sein. Sie unterstützen die Abstimmung zwischen zentraler Wärmeerzeugung, Übergabe und einzelnen Nutzungseinheiten. Passende Lösungen finden Sie im Bereich Mess- und Regelmodule.
Auch digitale Lösungen können den Betrieb unterstützen. Informationen dazu finden Sie im Bereich ewers digital.
ewers: Erfahrung seit 1963
Seit 1963 entwickeln wir Wärmeübergabestationen, Wärmesysteme und Dämmungen. Unsere Erfahrung aus vielen Jahrzehnten hilft uns dabei, die Anforderungen an moderne Wärmeversorgung genau zu verstehen. Dazu gehören technische Zuverlässigkeit, einfache Bedienung, gute Wartungsmöglichkeiten und eine sichere Versorgung der Nutzer.
Unser Produktspektrum hat sich über die Jahre stetig weiterentwickelt. Neben klassischen Fernwärmestationen und Nahwärmelösungen gehören heute auch Wohnungsstationen und Steuerungslösungen zu unserem Angebot. Ziel ist es, Wärme effizient weiterzugeben und Gebäude zuverlässig mit Heizwärme und Warmwasser zu versorgen.
Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015
Bei ewers Heizungstechnik entstehen bis hin zu passgenauen Sonderlösungen langlebige und zukunftsfähige Produkte, die dank umfassender Erfahrungen aus über 55 Jahren höchsten Ansprüchen gerecht werden. Wichtig dabei: Immer wieder genau hingucken, immer wieder neu denken, immer wieder optimieren. So verstehen wir Qualität.
Übrigens: Der TÜV NORD hat unser Qualitätsmanagementsystem offiziell bestätigt – gemäß TÜV NORD CERT-Verfahren nach DIN EN ISO 9001:2015. Die erfolgreichen Audits sind Bestätigung unserer Arbeit und motivieren das ganze Team: Die Mühe lohnt sich!
EWERS: WIR KÜMMERN UNS. SEIT 1963.
Unsere Zertifizierungen finden Sie auch in den Downloads.




ewers Qualität – Wir sind zertifiziert!
Mit großer Freude verkünden wir, dass wir erfolgreich die Überprüfung bestanden haben und nun gemäß der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU, AD 2000/HP0/HP100R Regelwerk, DIN 13480 zertifiziert sind.
Unsere Schweißverfahren wurden gemäß DIN EN ISO 3834 Teil 3 geprüft, insbesondere im Hinblick auf die Fertigung von Druckgeräten und Rohrleitungen.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Mitarbeitern für ihre herausragende Leistung.
EWERS: AUSGEZEICHNETE QUALITÄT
Unsere Zertifizierungen finden Sie auch in den Downloads.
ewers Handwerk: Entwicklung, Fertigung und Konstruktion
Bei uns erhalten Sie ein Produkt aus einem Haus. Wir entwickeln, fertigen und konstruieren unsere Stationen bis auf wenige Kaufteile selbst. Das gilt auch für viele Komponenten unserer Wohnungsstationen und Wärmeübergabesysteme.
Unsere Mitarbeiter sind Experten auf ihrem Fachgebiet. Dazu gehören unter anderem:
- Arbeitsvorbereitung
- Konstruktion
- Fertigung
Bei uns greifen die Arbeitsschritte direkt ineinander. Kurze Wege zwischen Entwicklung, Fertigung und Montage helfen dabei, die Komponenten gut aufeinander abzustimmen. So entstehen Wohnungsstationen, die auf zuverlässigen Betrieb und hohe Qualitätsstandards ausgelegt sind.
Innovation aus eigenem Haus: Gussformteile von ewers
Unsere Gussformteile sind eine eigene Entwicklung. Wir haben sie selbst konstruiert und lassen sie regional in Deutschland gießen. Bei den Materialien achten wir auf Qualität, Langlebigkeit und Eignung für den jeweiligen Einsatzbereich.
Wir verwenden unter anderem:
Diese Werkstoffe tragen dazu bei, dass unsere Systeme dauerhaft zuverlässig arbeiten und den Anforderungen moderner Wärmeversorgung gerecht werden.
Welche Wohnungsstation passt zu Ihrem Gebäude?
Welche Wohnungsstation für ein Gebäude geeignet ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Wichtig sind die Anzahl der Wohneinheiten, die Art der zentralen Wärmeversorgung, der gewünschte Warmwasserkomfort und die Anforderungen an die Abrechnung. Auch die Einbausituation spielt eine Rolle. Manche Stationen werden direkt in der Wohnung installiert, andere in Nischen oder Flurbereichen.
Bei Neubauten können Wohnungsstationen früh in die technische Planung eingebunden werden. Dadurch lassen sich Leitungswege, Zählerkonzept, Regelung und Wartungszugang von Anfang an berücksichtigen. In Bestandsgebäuden oder bei Sanierungen kommt es darauf an, die Lösung sinnvoll in die vorhandene Gebäudetechnik zu integrieren.
Wir unterstützen Sie dabei, die passende Wohnungsstation für Ihr Mehrfamilienhaus oder Ihren Gebäudekomplex auszuwählen. Dabei betrachten wir nicht nur die einzelne Station, sondern das Zusammenspiel aus zentraler Wärmeversorgung, Verteilung, Trinkwassererwärmung und Abrechnung.
Wohnungsstation planen lassen
Sie suchen eine Wohnungsstation für ein Mehrfamilienhaus, eine Wohnanlage oder einen Gebäudekomplex? Wir unterstützen Sie bei der Auswahl und technischen Auslegung. Dabei prüfen wir, wie viele Einheiten versorgt werden sollen, welche Wärmequelle genutzt wird und welche Anforderungen an Raumwärmeregelung und Trinkwassererwärmung bestehen.
Für eine gute Planung sind außerdem die Einbauorte, die Leitungsführung, die Zählertechnik und die spätere Wartung wichtig. Auch Fragen zur Trinkwasserhygiene und zur 3-Liter-Regel sollten früh geklärt werden. So lässt sich die Wohnungsstation passend in das Gesamtkonzept der Wärmeversorgung integrieren.
Je nach Projekt können Wohnungsstationen mit weiteren Steuerungs- und Regelungslösungen kombiniert werden. Wir beraten Sie gerne dazu, welche Ausführung für Ihr Gebäude sinnvoll ist und wie sich die dezentrale Wärme- und Warmwasserversorgung zuverlässig umsetzen lässt.

Unser Service für Sie
Wir ermöglichen Ihnen eine reibungslose Installation, Inbetriebnahme sowie Wartung der Geräte. Daher bieten wir Ihnen einen allumfassenden Service inklusive telefonischer Beratung.
Über unseren Werkskundendienst bieten wir Ihnen nicht nur einen Ansprechpartner, sondern kompetente Hilfe bei Ihren Systemen und eine jährliche Wartung. Das garantiert Ihnen eine langjährige Nutzung Ihrer Wohnungsstation.
Schreiben Sie uns eine E-Mail unter
kundendienst(at)ewers.de
oder rufen Sie uns an unter
+49 5207 9190-25









